Unser Konzept

Herzlich Willkommen in der Kindertagespflege

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Unser Konzept der Kindertagespflege richtet sich an Eltern, die sich dafür entschieden haben ihr Kind in einer kleinen Kindergruppe in familiärer Atmosphäre betreuen zu lassen.

Inhalt:

1. Zu den Tagespflegepersonen
2. Rahmenbedingungen
3. Öffnungszeiten
4. Urlaub
5. Lage
6. Pädagogik
7. Besonderes
8. Soziale Kontakte
9. Entwicklungsdokumentation/ Entwicklungsgespräche
10. Exemplarischer Tagesablauf
11. Mahlzeiten/Verpflegung
12. Zusammenarbeit mit den Eltern
13. Eingewöhnung
14. Fortbildung und Qualifizierung
15. Zusammenarbeit

 

1. Zu den Tagespflegepersonen

 

Mein Name ist Ireen Köhn, ich bin 1981 in Leipzig geboren und seit 2006 verheiratet. Ich habe zwei Töchter: Leonie (2007) und Elena (2011). Nach meinem Schulabschluss und anschließender Ausbildung zur Köchin war ich 10 Jahr im Einzelhandel im Bereich Lebensmittel tätig.

Als meine zweite Tochter Ende 2011 zur Welt kam, entschloss ich mich Tagesmutter zu werden, weil ich damit meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte.

Seit 2013 leite ich mit Carmen Michel gemeinsam die Großtagespflege Kullerkeks.

Vom Jugendamt Remscheid habe ich die Pflegeerlaubnis erhalten.

 

 

Mein Name ist Carmen Michel, ich bin 1957 in Remscheid geboren und seit 1987 verheiratet. Ich bin Mutter von drei erwachsenen Kindern und Oma zweier Enkelkinder.

Nach meinem Schulabschluss und anschließender Ausbildung zur Verkäuferin war ich jahrelang in diesem Beruf tätig.

Da ich mich beruflich verändern wollte und mir Kinder sehr am Herzen liegen entschied ich mich an der Qualifizierungsmaßnahme des Jugendamtes zur Tagesmutter teilzunehmen.

Seit 2013 leite ich mit Ireen Köhn gemeinsam die Großtagespflege Kullerkeks.

Vom Jugendamt Remscheid habe ich die Pflegeerlaubnis erhalten.

 

2. Rahmenbedingungen

Unsere Tagespflegestelle bietet 7 Vollzeit – Betreuungsplätze (40 h) für Kinder im Alter von 0-3 Jahren an.

Unser Freistehendes Einfamilienhaus verfügt über einen großen Garten, in dem sich die Kinder austoben können.

Der großzügige Eingangsbereich lässt die Kinder und Eltern in Ruhe ankommen. Mitgebrachte Kinderwagen o.ä. können gerne geparkt werden. Es gibt für alle Kinder ein eigenes Fach und Haken für Matschsachen, Jacken und Schuhe.

Die Kinder werden in einem großen kindgerechten Gruppenraum betreut, mit genügend Platz zum Spielen, Basteln und Entdecken.

Es gibt ein Spielepodest auf dem die Kinder mit verschiedenen Materialen spielen. Bausteine, Musikinstrumente, Handpuppen, Magnete und vieles mehr.

Zum toben steht den Kindern eine Rutsche zur verfügung unter der sich auch die Möglichkeit ergibt verstecken zu spielen.

Desweiteren ein großes Bällebad, eine Leseecke sowie unsere Sinneshöhle in der sich die Kinder auch mal ausruhen können.

Der angrenzende Schlafraum lädt die Kinder zur Mittagsruhe ein. Je nach Alter des Kindes individuell. Natürlich ist auch ein Bad und eine Wickelecke vorhanden in der die Wechselwäsche ihren Platz findet.

 

3. Öffnungszeiten

 

Montag – Freitag von 7.30 – 15.30 Uhr.

In einzelnen Fällen auch individuell.

 

4. Urlaub

 

Urlaub und Brückentage, werden von uns am Anfang eines jeden Jahres bekannt gegeben.

 

5. Lage

Die Tagespflegestelle liegt am Rande eines schönen ruhigen Wohngebietes am Hohenhagen.

Schöne Spielplätze sind fußläufig zu erreichen. Für längere Wege haben wir einen Krippenwagen in dem jedes Kind seinen Platz findet. Wir sind verkehrsgünstig gelegen, wenige Minuten von der Autobahn entfernt und es gibt eine Bushaltestelle direkt vor der Tür.

 

6. Pädagogik

Jedes Kind wird entsprechend unseres gesetzlichen Förderauftrages (KiBiZ NRW) in seiner Entwicklung gefördert.

Kleinkinder finden bei uns viel Platz an dem sie sich frei bewegen können.

Sie trainieren ihr Sprachvermögen wenn sie alles brabbelnd kommentieren und ständig das Gespräch mit uns suchen. Es werden im Laufe des Tages Reime und Verse gesprochen und Lieder gesungen. Zur Begrüßung im Morgenkreis und beim Mittagessen. Auch Fingerspiele regen die Kinder zum Sprechen an.

Feinmotorische Fähigkeiten werden trainiert wenn wir zusammen mit Puppen spielen oder Türmchen bauen. Wenn gebastelt wird oder wir mit Stiften und Wasserfarben malen. Das fördert ihre Vorstellungskraft, Kreativität und Fingerfertigkeit.

Der kindliche Bewegungsantrieb ist natürlich vorhanden. Toben, klettern, hüpfen, springen, balancieren oder rennen stärken nicht nur die Motorischen Fähigkeiten, sondern auch die geistigen. Wir werden den Kinder zeigen wie viel Spaß es macht etwas neues zu lernen und das man stolz sein kann wenn man es geschafft hat.

Kinder brauchen das Austoben und können sich anschließend umso konzentrierter ruhigeren Spielen widmen.

Wir verzichten bewusst auch für die kleinsten auf Laufställe oder ähnliche Abgrenzungen. Sie sind mitten im Geschehen dabei. Wenn sie beobachten können und die Stimmen der anderen hören sind sie zufriedener.

Die Kinder können Ihre Persönlichkeit entwickeln und lernen Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ideen zu äußern und angemessen durchzusetzen. Sie lernen Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen.

Über den Tag verteilt bilden wir kleine Gruppen, um die Kinder altersgerecht zu fördern. Mit den „großen“ wird dann gemalt, Perlen sortiert oder gepuzzelt. Während die andere Tagesmutter den „kleinen“ Fühl- und Bewegungsspiele anbietet.

Angrenzend zum Spielzimmer befindet sich eine kleine Spielecke mit Spielküche und Autos in der sich 1-2 Kinder zum gemeinsamen Spiel zurückziehen können.

Die Tagespflegestelle ist mit unterschiedlichsten Spielmaterialien ausgestattet, welche die Kinder frei wählen können. Sie lernen den sorgfältigen Umgang mit Spielzeug und Materialien und Aufräumen nach dem Spielen und Toben.

Grundvoraussetzung für spielende Kinder sind ausreichend Wechselwäsche und wetterfeste Kleidung.

 

7. Besonderes

Bei uns werden natürlich auch die Geburtstage der Kinder gefeiert.

Hinzu kommen alle christlichen Feste wie z.B. Weihnachten, Ostern

und St. Martin.

 

8. Soziale Kontakte

Auf Spielplätzen werden Kontakte mit anderen Kindern geknüpft und das Sozialverhalten der Kinder gefördert.

Aber natürlich auch in der Tagespflegestelle werden die Kinder durch einen geregelten Tagesablauf harmonisch miteinander lernen und spielen. Durch gemeinsame Dinge wie Morgenkreis und Mahlzeiten aber auch im Freispiel wird der Umgang miteinander gestärkt.

Die Kinder lernen sich immer besser kennen und sich verstehen.

Die Größeren helfen den Kleineren und alle profitieren voneinander.

Wichtig ist auch das Erlernen der Konfliktlösung. Dabei stehen wir den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Bei Streitigkeiten die die Kinder nicht alleine beheben können werden ihnen Lösungen aufgezeigt und mit Ihnen eingeübt.

 

9. Entwicklungsdokumentation/ Entwicklungsgespräche

Die Entwicklungsschritte der Kinder werden beobachtet, dokumentiert und individuell gefördert. Die einzelnen Entwicklungsmeilensteine werden von uns in kleinen Texten und Bilder in einem Ordner gesammelt welcher Ihnen zum Kindergarteneintritt überreicht wird.

Auch der tägliche Austausch mit den Eltern ist gerade in diesem Alter sehr wichtig.

In regelmäßigen Abständen werden Gespräche über die Entwicklung stattfinden. Wir bemühen uns diese Gespräche immer gemeinsam zu führen.

Über unsere Beobachtungen und die Wahrnehmung der Eltern wird sich hierbei verständigt. Sollte es außerhalb mal zu Redebedarf  Ihrerseits kommen, sind wir natürlich für sie da und werden einen gemeinsamen Termin finden.

 

10. Exemplarischer Tagesablauf

7.30 – 9.00 Uhr       Empfang der Kinder

8.30 – 9.30 Uhr       Gemeinsames Frühstück

9.00 – 11.30 Uhr     gemeinsames Singen, begleitetes Spiel drinnen oder draußen

11.30 Uhr               gemeinsames Mittagessen mit anschließendem Zähneputzen

12.00 Uhr               Mittagsschlaf / Mittagsruhe

ab 14.00 Uhr         Kinderkaffee, freies Spiel drinnen oder draußen

 

Wiederkehrende Abläufe die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder orientieren und eine geregelte Tagesstruktur geben ihnen Sicherheit in der Gruppe. Selbstverständlich ist noch genug Raum für Flexibilität um auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes einzugehen.

 

11. Mahlzeiten/Verpflegung

 

Gegessen wird mit allen Kindern in der Essecke wo für jedes Kind ein eigener Platz zur Verfügung steht. Wir gestalten die Mahlzeiten als angenehmes und genussvolles Gemeinschaftserlebnis.

Wir sitzen mit den Kindern am Tisch und sprechen mit Ihnen um eine angenehme Grundstimmung zu schaffen.

Bei uns wird täglich frisch gekocht. Zum Mittagessen gibt es ausgewogene Mischkost und am Nachmittag stehen Obst und Gemüse bereit.

Die Kinder helfen beim Tischdecken und natürlich auch beim Abräumen. Durch kindgerechtes Geschirr können sie viel Eigeninitiative ergreifen ohne sich bei einem Missgeschick zu verletzen.

Wir helfen den Kindern natürlich beim Essen und alles wird altersgerecht zerkleinert. Aber wir werden sie immer wieder dazu ermutigen alleine zu probieren.

Neben der Tagespflegestelle liegt ein Supermarkt so dass wir mit den Kindern mal Lebensmittel einkaufen die wir dann gemeinsam zubereiten.

Wir zeigen ihnen wie man mit Nahrungsmitteln umgeht und welche Dinge man im Rohzustand und Zubereitet essen kann.

 

12. Zusammenarbeit mit den Eltern 

Wir verstehen die Zusammenarbeit als Erziehungspartnerschaft. Ein Tagespflegekind muss sich in zwei Familien zurechtfinden. Dabei benötigt es Unterstützung durch gute Absprachen. Nach dem gemeinsamen kennenlernen besprechen wir alle pädagogischen, konzeptionellen und vertraglichen Angelegenheiten.

Es werden weitere Vereinbarungen getroffen wie Aufenthaltsort des Kindes oder Beförderung im Pkw, Krankheitsfall des Kindes und auch der Tagesmutter usw. Grundvoraussetzung für ein Betreuungsverhältnis ist die gegenseitige Sympathie und Akzeptanz beider Parteien.

 

13. Eingewöhnung

Wir arbeiten nach dem Berliner Modell.

Die Eingewöhnung dauert je nach Kind 1 – 3 Wochen oder auch länger. Für gute Zusammenarbeit sind grundsätzliche Offenheit und das Einhalten verbindlicher Absprachen sehr wichtig.

Wir beginnen mit einem Aufnahmegespräch in dem wir möglichst viel über die Stärken und Vorlieben des Kindes erfahren. Auch Entwicklungsbedingte Besonderheiten und das Kennenlernen der häuslichen Situation sind dabei wichtig.

Danach beginnt die 3-5 tägige Grundphase in der die Mutter/ der Vater mit dem Kind zu uns kommt und die Zeit im Gruppenraum verbringt. Die Eltern werden sich eher passiv verhalten, das heißt das Kind zu nichts drängen und immer akzeptieren wenn das Kind die Nähe sucht.

Wir werden im geeigneten Moment vorsichtig Kontakt zum Kind aufnehmen. In den folgenden Tagen werden Kind und Eltern in zunehmenden Maß in die Kindergruppe integriert.

Nach 4 Tagen führen wir ein Gespräch über den bisherigen und weiteren Verlauf der Eingewöhnung.

Am 4. oder 5. Tag wird der erste Trennungsversuch durchgeführt. Dafür verabschiedet sich der begleitende Elternteil von seinem Kind und verlässt den Raum, bleibt aber in der Nähe. Die Reaktion des Kindes sind der Maßstab für die Fortsetzung oder Abbruch des Trennungsversuches.

Wenn wir das Kind bei auftretenden Irritationen trösten und beruhigen können, dann wird die Trennungsphase ausgedehnt. Zeigt das Kind jedoch verstörte Reaktionen wie suchen oder weinen kehrt der Elternteil zurück. Mit dem nächsten Trennungsversuch wird dann einige Tage gewartet.

Nach der zuvor beschriebenen Stabilisierungsphase beginnt die Schlussphase. Die Mutter/der Vater hält sich nicht mehr in der Tagespflegestelle auf, ist aber jederzeit erreichbar.

Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind uns als „Sichere Basis“ akzeptiert und sich trösten lässt.

Erziehung ist nicht immer einfach und jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon was Kindern gut tut. Darum bitten wir die Eltern auch Kritik zu äußern, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind. Solange wir unsere Meinungen offen austauschen, kann das für das Kind nur von Nutzen sein.

Schweigepflicht in der Tagespflegestelle ist eine wichtige Voraus-setzung, damit gegenseitiges Verständnis und eine Vertrauensvolle Beziehung zwischen den Parteien aufgebaut werden kann.

 

14. Fortbildung und Qualifizierung

  • Qualifizierung zur Tagespflegeperson
  • Kurs „Erste Hilfe am Säugling und Kleinkind“
  • Infektionsschutzbelehrung
  • jählich mindestens 2 neue Fortbildungen

An den angebotenen Fortbildungen des Jugendamtes, anderen Institutionen und den „Fachtreffen Kindertagespflege“ nehmen wir regelmäßig teil.

Mit der Stadt Remscheid haben wir eine Vereinbarung zum „Schutzauftrag in der Kindertagespflege“ abgeschlossen.

 

15. Zusammenarbeit

Durch wöchentliche Teamsitzungen lassen wir die vergangene Woche Revue passieren und besprechen die neue Woche. Der Essen und Einkaufsplan werden erstellt, die Spielangebote geplant und Ereignisse organisiert wie z.B. Geburtstag eines Tageskindes.

Wir stehen in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Remscheid. Auch mit anderen Tagespflegestellen suchen wir den fachlichen Austausch.

 

 Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit

Ihr Team vom         cropped-KULLERKE1.png